Wenn Dithmarscher Kohl auf Griechenland trifft

Die Verrückte Krabbe macht die Kohltage auf ihre Art

Wenn in Dithmarschen der Kohl geerntet wird, darf er natürlich auch in der Verrückten Krabbe nicht fehlen. Aber einfach nur Kohl auf den Teller bringen? Das wäre Ioannis und Dimitrios dann doch ein bisschen zu wenig verrückt.

Deshalb gibt es im September eine eigene Kohlkarte, auf der norddeutsche Klassiker ganz selbstverständlich neben einem Stück Griechenland stehen. Die Kohlroulade kommt herzhaft mit Specksoße und Petersilienkartoffeln daher, gestovter Kohl trifft wahlweise auf Lachs oder Rotbarschfilet und auch eine deftige Kohlhackpfanne gehört dazu. So weit, so schön norddeutsch.

Doch dann macht die Krabbe das, was sie besonders gut kann: Sie schlägt den Bogen Richtung Süden. Griechisches Bifteki mit Feta, Auberginen und Käsedip sowie eine griechische Gemüsepfanne ergänzen die Septemberkarte. Dithmarschen und Griechenland gemeinsam auf einer Speisekarte – warum eigentlich nicht?

Und weil zu einem besonderen Essen auch das passende Getränk gehört, bekommt die Kohlkarte gleich noch eine zweite Seite. Neben griechischen Weinen und Mythos-Bier warten dort einige ziemlich verrückte Begleiter. Beim „Verrückten Wildberry“ trifft Samos-Wein auf Wildberry, beim „Verrückten Bierspritz“ wird es noch ungewöhnlicher. Und wer seinen Kohlgenuss stilecht griechisch ausklingen lassen möchte, bestellt eine Tsipourinia – gewissermaßen die griechische Antwort auf den Caipirinha.

So werden die Dithmarscher Kohltage in der Verrückten Krabbe nicht zur bierernsten Traditionsveranstaltung, sondern zu einer kulinarischen Begegnung zwischen Nordsee und Mittelmeer.

Oder anders gesagt: Kohl kann auch verrückt.

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